35 Nationen bei den Halplus Werfertagen in Halle

17. Mai 2015, 14:28 Uhr von Martina Seher

In Halle waren über 500 Sportlerinnen und Sportler aus 35 Nationen (Australien, Mexiko, China, Portugal, Polen, Chile, Kuba, Moldawien, Costa Rica, Argentinien, Ungarn, Norwegen, Griechenland, …) am Start. Dieses Meeting dient den Weltklasse-Athleten zur Vorbereitung für die im August beginnenden Weltmeisterschaften in Peking und wird somit auch in über 30 Länder medial berichtet. Auch dieses Jahr wurden wieder an die 5000 Zuschauer an den Wurfplätzen erwartet und Spitzenleistungen erhofft.
Fast selbstverständlich gab es auch dieses Jahr wieder Weltjahresbestleistungen. Christoph Harting, der im Diskuswurf mit 67,93m beeindruckte, und David Storl, der die 7,25 kg Kugel auf 21,88m stieß.
Die Veranstalter wollen in dieser sehr beeindruckenden Kulisse der Spitzensportler auch den Nachwuchs fördern und so dürfen auch die jungen Sportlerinnen und Sportler ihr Können in bester Atmosphäre unter idealen Bedingungen zeigen.

Jennifer durfte dieses Jahr das erste Mal teilnehmen und so konnte sie schon frühs im Sportlerhotel viele Sportlerinnen und Sportler der verschiedensten Nationalitäten sehen und bekam einen Vorgeschmack auf den anstehenden Wettkampf.
Die Zuschauer, die bis auf ca. 1 ½ m an den Diskuskreis herankamen, konnten auch schon bei den jüngsten Athleten die Würfe ganz genau beobachten. Nach guten Weiten beim Einwerfen ging Jennifer motiviert in den Wettkampf. Sie drehte schön und der Diskus flog weit, doch leider war der Versuch ungültig, da sie beim Andrehen leicht die Kante des Wurfringes gestrichen hat. Im 2 Versuch wollte sie jetzt alles geben und drehte zu schnell an, sodass der Diskus ins Netz ging. Jetzt musste Jenny zeigen, ob sie die Nerven behalten kann, denn noch ein ungültiger Versuch hätte das Aus für den Wettkampf bedeutet.
Doch Jenny konnte im entscheidenden drittem Versuch ihre Stärke zeigen und warf gute 39,68 m. Bei den folgenden drei Versuchen wollte Jenny zu viel, warf aber nochmals Weiten von 38-39 m. Das bedeutete den dritten Platz, zwischen ihr und der Siegerin lagen nur knappe 60 cm.
Es war ein tolles Erlebnis mit den besten der Besten auf dem gleichen Wettkampf sein zu dürfen und sie hautnah zu erleben.