Franziska Herzog und Lia-Luisa Markert mit Bestzeiten über die Hindernisse

Das Wettkampf-Wochenende läuteten die Hindernisläuferinnen am Freitag in Ingolstadt ein. Bei den bayerischen Meisterschaften nahmen Franziska in der WJ U18 über 2000m Hindernis und Lia-Luisa über 3000m Hindernis außer Wertung teil, was bei unseren Nachbarn im Süden immer problemlos möglich ist.
Ihre „Hindernistaufe“ im wahrsten Sinne des Wortes erhielt Franziska, denn zum ersten Mal war der Graben mit Wasser gefüllt. 18 Hindernisse und 5 „Erfrischungen“ später kam sie mit 9.33,21 Minuten ins Ziel und hatte nicht nur jede Menge Spaß, sondern auch die Rennwette gegen den Trainer gewonnen.
Lia-Luisa hat die 3000m Hindernis als Hauptdisziplin, ist bereits für die WJ U23 DM qualifiziert. 4 Wochen vor Mönchengladbach kommt ein großes Feld gerade recht. 17 Läuferinnen kämpften um freie Sicht auf die Hindernisse, damit diese unnachgiebigen Barrieren sicher, schnell und kraftsparend überlaufen werden können. Die Analyse bisheriger Rennen, in denen der Balken des Wasserhindernisses als Sprungbrett benutzt wurde, zeigten deutliche Zeitverluste vor und am Hindernis, die durch Landung in der günstigen Flachzone nicht ausgeglichen wurden. Daher wechselte sie zur „Kenia-Technik“ und überlief in Ingolstadt den Balken. Es fühlte sich nicht nur rhythmischer an, sondern war auch schneller. Zu ihrem letzten Rennen in USA steigerte sie sich um ca. 13 Sekunden und erzielte eine neue PB von 11.21,65 Minuten. Bis zur U23 DM wird sie noch an ihrer Tempohärte arbeiten. Es gilt 2 Sekunden pro Runde schneller zu laufen, will man in diesem Rennen einen Top ten Platz erzielen und das Startrecht bei den Frauen erhalten, um mit Gürth, Meyer und Krause an der Startlinie stehen zu dürfen. Eine sehr reizvolle, aber auch fordernde Zielsetzung auf die Lia-Luisa hier ausgerichtet ist. Auf geht’s!

Lia-Luisa Markert und Franziska Herzog mit guten Resultaten und noch besserer Stimmung in Ingolstadt.

Th

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