Leidenschaft und Kampfeswillen bringt erfolge in Sindelfingen

02. März 2018, 15:31 Uhr von Heinz Losert

Zeitungsbericht vom 1.03.2018

Leidenschaft, Kampfeswillen wurden mit Erfolgen belohnt. LG Hohenlohe/1.FC Igersheim mit Abschneiden in Sindelfingen zufrieden. Staffel und 800 Meter mit viel Emotionen.

Traditionelles Hallensportfest der Schüler in Sindelfingen. Kommentar des Veranstalters: Es war wieder ein langer Tag. Es hat sich aber gelohnt über 650 Jugendliche und Kinder konnten ihre Leichtathletik unter besten Bedingungen zeigen.

Ja das kann man nur unterstreichen. Ein angepasster Zeitplan ermöglichte den Athleten im 1977 eröffneten „Glaspalast“ ihr Können zu zeigen. Dass es eine besondere Sportarena ist, zeigt auch, dass 2016 der „Glaspalast“ unter Denkmalschutz gestellt wurde.

Besonders beim Weitsprung gab es einen gigantischen Antrag, den das umsichtige Kampfgericht gut bewältigte. Diese Masse an Teilnehmer bedeutete für viele ein besonderes Wettkampfgefühl. So hatten die Läufer auf Bahn 8 beim Sprint über 60 Meter direkt daneben den Weitsprung mit dem Anlauf, der ihnen entgegenkam. Oder man musste zwischen dem Hochsprung zu Sprints.

Für die Igersheimer verlief es, bis auf wenige Ausnahmen, bestens. Von acht Teilnehmern erreichten sieben jeweils einen der vielen Endläufe über 60 Meter und den anderen Disziplinen zeigte man schon, dass man breit aufgestellt ist und unterstrich damit, das vielfältige Training in Igersheim.

In der Klasse M13 schaffte es Robin Dreyer in den C-Endlauf über 60 Meter, den er dann klar in 8,88 Sekunden gewann. Mit dem 7. Platz beim Weitsprung mit 4,44 Meter und 2:45,87 Minuten über 800 Meter unterstrich er seine Mehrkampfqualitäten.

Emotionen und Leidenschaft pur gab es beim Lauf über 800 Meter der Klasse W12. Im ersten Zeitlauf, in dem Hailey-Jean Hörner/ETSV Lauda sicher gewann, spielte sich dahinter einiges ab. Marlene Stegers begann verhalten und lag nach der ersten Runde auf dem letzten Platz. Dann begann ihre Aufholjagd. Ständig steigerte sie ihr Tempo und kassiere eine Athletin nach der anderen. Mit dem 4. Platz in 2:53,27 Minuten wurde sie belohnt. Nele-Maxima Siegl belegte mit 3:02,59 Minuten den 11. Platz.

Die 60 Meter legte Marlene Stegers im Vorlauf in 9,14 Sekunden zurück und kam in C-Endlauf auf 9,18 Sekunden. Nele-Maxima Siegl verfehlte mit 9,46 Sekunden einen der Endläufe.

Sophia Quenzer und Carlotta Peppel hatten nach übersprungen 1,40 Meter im Hochsprung ihre Vorläufe über 60 Meter. Konnten dann noch je 1,45 Meter überquere, was die Plätze sechs und sieben einbrachten.

Über die 60 Meter gewann Sophia Quenzer ihren Vorlauf in 8,73 Sekunden und konnte im B-Endlauf nochmals sich auf 8,71 Sekunden steigern. Carlotta war im C-Finale und erreichte 8,82 Sekunden.

Die Klasse 13 wurde von den Igersheimer durch Madeleine Reuther, Marie Krug und Luisa Wolfram vertreten. Zuerst waren sie über die 60 Meter am Start. Auf der undankbaren 8 Bahn stürmte Madeleine Reuther in 8,58 Sekunden ins A-Finale, dort wieder auf der 8. Bahn erreichte sie in 8,54 Sekunden den 5. Platz.

Luisa Wolfram war mit 8,98 Sekunden im C-Finale auf dem 5. Platz und Marie Krug gewann das D-finale in 8,94 Sekunden.

Beim Weitsprung trumpfte Marie Krug groß auf, mit 4,68 Meter blieb sie nur 2 Zentimeter unter PB und belegte Platz 2 von 50 13-jährigen Weitspringerinnen. Obwohl sie nach ihrem 2. Versuch wie Luisa Wolfram zum 800 Meter Lauf musste. Luisa Wolfram stellte mit 4,41 Meter ihre PB ein.

Marie Krug lief die 800m wie ein Uhrwerk, und blieb mit 2:55.12 Minuten. nur knapp über PB. Luisa Wolfram kam über die gleiche Distanz auf 3:07.62 Minuten.

Mit der 4 x 50 Meter Staffel erreichten Madeleine Reuther, Marie Krug, Luisa Wolfram und Marlene Stegers das A-Finale und belegte hier in 28,26 Sekunden den 4. Platz.
(hl)

Foto: Strahlende Gesichter unter den Startern der LG Hohenlohe/1. FC Igersheim beim Hallensportfest in Sindelfingen. Mehrfach war man in den Endläufen vertreten. Mit zu der besten Platzierung zählte die 4 x 50 Meter Staffel in der Besetzung Marie Krug, Madeleine Reuther, Marie Krug und Luisa Wolfram (von links). Im Finale erreichten sie mit 28,26 Sekunden den 4. Platz.